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Religion


"Religion has actually convinced people that there’s an invisible man — living in the sky — who watches everything you do, every minute of every day. And the invisible man has a special list of ten things he does not want you to do.. And if you do any of these ten things, he has a special place, full of fire and smoke and burning and torture and anguish, where he will send you to live and suffer and burn and choke and scream and cry forever and ever ‘til the end of time! ..But He loves you."

— George Carlin


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16.12.09 05:37


Magierin Damona


Sind Sie verflucht? Oder besessen? Oder einfach nur total arm dran? Kein Grund zur Panik, denn auf der Seite der Magierin Damona kann Ihnen mit Sicherheit geholfen werden. Sie fragen Warum? Weil sie eine Großmeisterin der weißen Magie und eine Hohepriesterin des Voodoo ist.

Außerdem, wie hier nachgelesen werden kann, ist sie nicht alleine und hat offensichtlich eine Menge Erfahrung auf dem Gebiet der Magie.



Zitat:
"Wir sind im Dienste des Lichtes seit vielen tausenden von Jahren."

"Wir sind im Dienste des Meisters Buschido der auf dieser Erde als Jesus, Krishna, Buddha, Sai Baba of Shirdi und vielen anderen großen Persönlichkeiten geboren wurde."




Also ich persönlich bin ja jetzt auch schon seit ein paar tausend Jahre im Dienste des Lichtes, dennoch habe ich nicht gewusst dass dieser coole Gangsterrapper doch tatsächlich der wiedergeborene Jesus ist. Und Krishna. Und Buddha. Und all die anderen natürlich auch.

So, jetzt aber besser zu Ihrem Problem. Denn neben Liebesmagie, magische Partnertrennungen, Erfolgsmagie, magischem Heilen und Jenseitskontakten mit Verstorbenen hat sie natürlich auch Befreiung von schwarzer Magie und Exorzismus in ihrem Programm.



Zitat:
"Wir befreien Sie dank Schutzmagie von Dämonen, Blockaden und Flüchen. Wir stellen dank der „Göttlichen Kraft“ einen energetischen Schutzwall auf. Dieser Schutzwall hilft ihnen nachhaltig ein sicheres Leben zu führen."



Ich weiß ja jetzt nicht wie es Ihnen geht, aber mir persönlich geht es um Längen besser seit ich zumindest den Großteil der Dämonen, die mich im Laufe der Jahrtausenden die ich jetzt im Dienste des Lichtes stehe befallen hatte, losgeworden bin. Und Dank des energetischen Schutzwalles, den ich durch die mir innewohnende "Göttliche Kraft" aufgestellt habe, kann ich jetzt endlich ein sicheres Leben führen.



Zitat:
"Wir laden die Amulette mit magischen Kräften auf, die Ihnen den nötigen Schutz vor energetischen Quellen, Dämonen und geistigem Unrat gewähren! Diese Amulette geben Ihnen die innere Stärke, um durch schwere Zeiten zu gehen. Auf diesem Wege wird Ihnen die Schutzmagie mehr Kraft, Zuversicht und Selbstvertrauen geben."



Solche mit magischen Kräften aufgeladene Amulette sind heutzutage im Grunde unerlässlich, da sie nicht nur vor energetischen Quellen und Dämonen schützen, sondern ebenfalls vor geistigem Unrat. Wie zum Beispiel Xavier Naidoo. Oder Ursula von der Leyen. Und natürlich Twillight.



Zitat:
"Exorzismus ist energetisch eine sehr aufwendige Arbeit. Sehr oft muss ein kleines Tier geopfert werden um den Dämon anzulocken."



Klar, ganz ohne Opfer funktioniert es eben nicht. Aber ist ja nur ein kleines Tier und man kann davon ausgehen, dass es sicher damit einverstanden wäre.

Ich kann die Dienste der Magierin Damona nur wärmstens empfehlen, wenn Sie von einem Dämonen besessen sind, von einem Schwarzmagier verflucht wurden, Sie ihren Expartner mittels Magie in einen Liebessklaven verwandeln wollen oder Sie zu Schweißfüßen neigen. Magierin Damona wird Ihnen mit Sicherheit helfen können.


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3.12.09 05:15


Phobien. Mit H.


Hadephobie:
Angst vor der Hölle

Haematophobie:
Angst vor Heiligen und heiligen Dingen

Hamartophobie:
Angst zu sündigen

Hedonophobie:
Angst Freude zu empfinden

Heliophobie:
Angst vor der Sonne

Heterophobie:
Angst vor dem anderen Geschlecht

Hexakosioihexekontahexaphobie:
Angst vor der Zahl 666

Hierophobie:
Angst vor Priestern

Hippopotomonstrosesquippedaliophobie:
Angst vor langen Wörtern

Hodophobie:
Angst vor Straßen

Hominophobie:
Angst vor Männern

Homophobie:Angst homosexuell zu werden

Hyalophobie:
Angst vor Glas

Hylophobie:
Angst vor Wäldern

Hypertrichophobie:
Angst vor Haaren

Hypopphobie:
Mangel an Angst


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3.12.09 04:57


Phobien. Mit G.


Galeophobie:
Angst vor Katzen

Galiophobi:
Angst vor Frankreich

Gamophobie:
Angst vor Heirat

Geliophobie:
Angst vor dem Lachen

Geniophobie:
Angst vor einem Kinn

Genophobie:
Angst vor Sex

Genuphobie:
Angst vor dem Knie 1

Germanophobie:
Angst vor Deutschland

Gymnogasterphobie:
Angst vor nackten Bäuchen

Gynäkophobie:
Angst vor weiblichen Geschlechtsteilen


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2.12.09 03:01


Phobien. Mit F.


Febriphobie:
Angst vor Fieber

Felinophobie:
Angst vor Katzen

Francophobie:
Angst vor Frankreich

Friggaphobie:
Angst vor Freitagen

Frigophobie:
Angst vor kalten Dingen


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1.12.09 05:15


Phobien. Mit E.


Easiophobie:
Angst zu schreiben

Ecophobie:
Angst vor dem Zuhause

Eleutherophobie:
Angst vor Freiheit

Enophobie:
Angst vor Wein

Ephebiphobie:
Angst vor Teenagern

Epistemophobie:
Angst vor Wissen

Ergophobie:
Angst vor Arbeit

Erotophobie:
Angst vor Sex

Euphobie:
Angst vor guten Neuigkeiten

Eurotophobie:
Angst vor weiblichen Genitalien


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30.11.09 04:35


Phobien. Mit D.


Daemonophobie:
Angst vor Dämonen

Decidophobie:
Angst Entscheidungen zu treffen

Dementophobie:
Angst vor Wahnsinn

Dendrophobie:
Angst vor Bäumen

Dextrophobie:
Angst vor Dingen an der rechten Körperhälfte

Didaskaleinophobie:
Angst in die Schule zu gehen

Dikephobie:
Angst vor Gerechtigkeit

Dishabiliophobie:
Angst sich vor Jemandem auszuziehen

Dromosiderophobie:
Angst vor Eisenbahnen

Dutchphobie:
Angst vor Holland


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27.11.09 04:20


Phobien. Mit C.


Cacophobie:
Angst vor Häßlichkeit

Caligynephobie:
Angst vor schönen Frauen

Carnophobie:
Angst vor Fleisch

Cathisophobie
Angst zu sitzen

Chaetophobie:
Angst vor Haaren

Cherophobie:
Angst vor Fröhlichkeit

Chionophobie:
Angst vor Schnee

Chirophobia:
Angst vor Händen

Chronomentrophobie:
Angst vor Uhren

Clinophobie:
Angst ins Bett zu gehen

Coitophobie:
Angst vor Geschlechtsverkehr

Coulrophobie:
Angst vor Clowns

Cyclophobie:
Angst vor Fahrrädern


current mood

26.11.09 05:30


Phobien. Mit B.


Bargainophobie:
Angst vor Ausverkäufen

Barophobie:
Angst vor der Schwerkraft

Basophobie:
Angst nicht gehen zu können, zu fallen

Bathonophobie:
Angst vor Pflanzen

Bibliophobie:
Angst vor Büchern

Blennophobie:
Angst vor Schleim

Bolshephobie
Angst vor dem Bolschewismus

Bufonophobie:
Angst vor Kröten


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25.11.09 03:25


Phobien. Mit A.


Agateophobia:
Angst vor Geisteskrankheiten

Allodoxaphobie:
Angst vor einer Meinung

Ambulophobie:
Angst zu stehen und zu laufen

Anablephobie:
Angst hochzusehen

Anatidenphobie:
Angst von einer Ente beobachtet zu werden

Anglophobie:
Angst vor England / seiner Kultur etc.

Apeirophobie:
Angst vor der Unendlichkeit

Arachibutyrophobie:
Angst, dass Erdnussbutter am Gaumen klebenbleibt

Arithmophobie:
Angst vor Zahlen

Asymmetriphobie
Angst vor asymmetrischen Dingen

Autodysomophobie:
Angst vor etwas, das abscheulich riecht


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24.11.09 03:54


Gespräche mit Engeln


Auf der wunderschön gestalteten Seite Omkara.de kann man eine ebenso einfache wie geniale Anleitung lesen, wie man mit Engeln Kontakt aufnehmen kann. Was sich im Grunde seines Herzens doch Jeder schon immer gewünscht hat.

Wenn Sie sich also sehnlichst Kontakt mit Engeln wünschen, Sie ihnen schon immer sagen wollten, was sie von ihnen halten oder sich einfach einsam fühlen und dringend einen imaginären Freund brauchen, befolgen sie die weisen Ratschläge, die ich hier zitieren möchte.



Zitat:
"Das ist viel einfacher als man glaubt. Durch beten, sprechen oder allein an sie zu denken bekommt man schon einen Kontakt. Wenn man zu Musik tanzt und sich öffnet und seine Gefühle zu lässt sind auch die Engeln ganz nah."

"Ich zünde meistens eine Kerze an, denk an einen Engel und fang an mit ihm zu reden. Nach wenigen Sekunden wird mein Herz ganz warm und dadurch weiß ich, dass er da ist."




Eine wirklich prima Idee. Beten, sprechen oder alleine an sie denken reicht schon vollkommen aus. Wenn man dazu noch tanzt und eine Kerze anzündet, oder besser noch um die Kerze herum tanzt, ist das Gespräch mit einem Engel quasi schon garantiert.

Keine Angst, einfach anfangen mit ihm zu reden, er wird dann schon antworten. Und falls nicht kann man trotzdem vollkommen sicher sein dass er da ist, wenn das eigene Herz ganz warm wird.



Zitat:
"Auch nehme ich Engelkarten zu Hilfe, wo man eine Karte zieht, und wenn ich meinen Engel des Tages gezogen habe, denk ich zuerst mal nach, was könnte er mir sagen wollen und fang dann an mit ihm zu reden. Ich errichtete auch einen kleinen Engelaltar, dort habe ich eine Engelsfigur, Kerzen, ein Kreuz, die Bibel und ein Gedichtband. Dorthin gebe ich auch die Karte die ich gezogen habe, damit ich öfters am Tag auch daran erinnert werde."




Natürlich, wir alle nehmen selbstverständlich Engelskarten zu Hilfe. Ebenso wie jeder Mensch einen kleinen, oder besser noch einen großen, Engelalter mit Engelsfigur, Kerzen, einem Kreuz, einer Bibel und natürlich dem unverzichtbaren Gedichtband aufgestellt hat.

Sehr wichtig ist, gerade wenn man seinen "Engel des Tages" gezogen hat, zuerst einmal darüber nachzudenken was der Engel einem denn sagen wollen könnte. Zum Einen kann man sich dann nämlich sicher sein, dass er genau das auch sagen wird und zum Anderen wird man Niemals durch die Aussagen des Engels überrascht werden. Vorbereitung ist eben Alles.



Zitat:
"Ich habe gelernt auf die Engel aufmerksam zu werden. Allein bei der Arbeit, im Haushalt oder bei der Morgenpflege, überall wo plötzlich Gedanken kommen, weiß ich die Engeln reden mit mir. Auch kommt es vor, dass bei gewissen Fragen plötzlich im Radio ein Musiktitel gespielt wird, dessen Text mir eine Botschaft überbringt."




Falls Sie bisher unsicher waren, woher immer wieder und ganz plötzlich diese Gedanken kommen und ob Sie tatsächlich selbst auf diese Gedanken gekommen sein können, hier haben Sie ihre Antwort. Es sind Engel die mit Ihnen reden! Wahrscheinlich ist jeder einzelne Gedanke, den Sie jemals gedacht haben und noch denken werden, einfach nur ein Engel der mit Ihnen redet.

Auch Musiktitel im Radio sind Engelsbotschaften an Sie, oder an jemand Anderen, der zufällig zur selben Zeit Radio hört. Und dies beschränkt sich natürlich nicht nur auf das Radio. Lieder die von Musiksendern im Fernsehen gespielt werden, von einem DJ in einer Diskothek aufgelegt werden oder auch der morgendliche Gesang der aus der Dusche ihres Nachbarn dringt. Allesamt Engelsbotschaften.



Zitat:
"Anfangs fing ich vor allem mit meinem Schutzengel zu reden an. Vor jeder Autofahrt bitte ich ihn ganz nah bei mir zu sein und oft schon spürte ich ihn wie er mein rechtes Bein ordentlich auf die Bremse drückte."




Selbstverständlich, Jeder der heutzutage noch ohne die Unterstützung seines Schutzengels Auto fährt, handelt grob fährlässig und man sollte solchen Leuten sofort den Führerschein entziehen. Und Vorsicht, wenn man mal nicht nett zu seinem Schutzengel ist, könnte dieser vielleicht einmal die Pedalen verwechseln...



Zitat:
"Lass die Engel in Deinen Alltag hinein, und du wirst bemerken wie sehr sie Anteil an Dein Leben nehmen. Ich kann mir kein Erwachen mehr vorstellen ohne guten Morgen zu ihnen zu sagen und tagsüber in Gedanken mit ihnen zu reden."




Ja. Ich kann mir auch kein Erwachen mehr vorstellen, an denen ich den Engeln keinen guten Morgen wünsche. Ebenso wenig wie einen Tag an dem ich nicht ständig mit ihnen rede.

Ich bin jedoch der Meinung, man sollte solche Gespräche nicht in Gedanken führen, sondern sie konsequent laut aussprechen. Lassen Sie die Welt teilhaben an der Kommunikation, die Sie mit den Engeln führen. Vielleicht werden Sie sogar zu einem Vorbild für Andere, die sich von der fantastischen Idee Gespräche mit Engeln zu führen inspirieren lassen und fortan ebenfalls solch wunderbare Gespräche führen. Und falls nicht können Sie zumindest sicher sein, dass Sie sehr zur Belustigung ihrer Mitmenschen beitragen.

Bis die Engel in Weiß kommen und Sie zu einem wunderbaren, von der Öffentlichkeit abgeschotteten Ort bringen...


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11.11.09 05:50


7.11.09 22:00


9.11.09 21:16


Freund Markus


Dies ist eine Nachricht an den grenzdebilen Spinner, der mir netterweise mein Postfach mit seinen idiotischen Second-Hand-Verschwörungstheorien zumüllt. Er nennt sich selber "Freund Markus" und ich verzichte ausnahmsweise darauf hier seine Emailadresse zu veröffentlichen.

Wahrscheinlich ist ohnehin sowohl sein Name wie seine Adresse falsch, denn wer so einen geistig erbärmlichen Mist von sich gibt, macht dies bestimmt nicht unter seinem richtigen Namen und seiner richtigen Emailadresse. Alleine schon weil er viel zu viel Angst vor den Illuminaten hat...



Lieber "Freund Markus",

wie grenzenlos Dumm kann man eigentlich sein? Deine dämliche Verschwörungsgeschichte über die Illuminati, den 11. September, George Bush, Saddam Hussein, Osama Bin Laden, das Kennedy-Attentat, die Schweinegrippe, etc. ist nicht nur unglaublich Alt und unfassbar Peinlich sondern wahrscheinlich auch noch das Machwerk eines 10-jährigen.

Es tut mir weiterhin sehr leid, dass ich hier nicht mehr Themenbereiche Deiner Mail angeben kann, aber Du erwartest doch nicht tatsächlich dass man sich dieses geistige Erbrechen bis zu Ende durchliest, oder?

Wenn Du willst dass Jemand Deine Märchen liest, solltest Du dir vielleicht einen interessanten Schreibstil zulegen, eine Spannungskurve etablieren oder zumindest etwas Humor in Deine Ausführungen bringen. Denn abgesehen von der Vorstellung wie niedrig Dein Intelligenzquotient wohl sein mag, hatte Deine Mail nun wirklich nichts Lustiges an sich.

Du solltest auch darüber nachdenken, vielleicht nur drei oder vier große Verschwörungen in Deine erbärmliche Illuminaten-Kindergeschichte zu integrieren, es könnte die ganze Sache zumindest ein klein bisschen weniger Lächerlich erscheinen lassen.

Abschließend bleibt mir zu sagen, ich hoffe ehrlich Du bist nicht älter als 10, denn das wäre die einzig akzeptable Ausrede so einen grenzenlosen Scheiß von sich zu geben.


Liebe Grüße,

Ekros


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6.11.09 17:09


Fernhilfe


Sie brauchen Hilfe? Gar kein Problem, denn auf der Seite fernhilfe-burkhard.ch kann Ihnen geholfen werden. Und, wie der Name der Seite bereits verrät, ohne lästige und zeitaufwendige Sitzungen oder persönliche Treffen ertragen zu müssen. Ganz einfach aus der "Ferne".

Um Skeptiker, die Sätze wie "Ich kann Ihnen helfen mit meiner Fernhilfe-Behandlung ein besseres Leben zu führen" für Betrug halten könnten zu beruhigen, schildert Herr Burkhard in 5 Punkten ausführlich wie "Fernhilfe" funktioniert. Wobei ich hier den 1. Punkt, "Wie funktioniert Fernbehandlung?" einmal zitieren möchte.



Zitat:
"Bei der Fernbehandlung geht man von dem erprobten Verständnis aus, dass Gedanken Energie sind. Gute Gedanken an Harmonie, Gesundheit, Freude, Liebe, Entfaltung und Wohlstand lösen gute Gefühle, positives Handeln und erfolgreiches Gelingen aus. Körper, Geist und Seele werden ruhig und entspannt und können so harmonisch zusammenwirken, was sich körperlich und seelisch in Gesundheit, Wohlbefinden und in einem liebevollen Ausdruck äussert."




Klar, dass Gedanken Energie sind, hat sicher Jedermanns Verständnis längst erprobt und dürfte daher als unveränderliche Tatsache feststehen. Und wenn nur genug "gute Gedanken" da sind, kommt man an der Äußerung eines liebevollen Ausdrucks im Grunde gar nicht mehr vorbei.



Zitat:
"Da viele Menschen ihren Gedanken und Gefühlen unkontrolliert freien Lauf lassen und sich so alsbald in Kummer, Sorgen und Mangeldenken verstricken, äussert sich ihre „reale Welt“ entsprechend mit Krankheiten, Problemen, Schmerzen, Leid und Mangel."




Dies stellt wahrscheinlich eines der Hauptprobleme der Menschen dar, dass sie ihren Gedanken und Gefühlen unkontrolliert freien Lauf lassen. Und daher resultieren dann die oben beschrieben Folgen. Und sicher auch noch sehr viel schlimmere.



Zitat:
"Die Erfahrung beweist, dass man auch seinen Mitmenschen gute, aufbauende, gesunde und liebevolle Gedanken schicken und widmen kann, welche dann eine Harmonisierung, Gesundung und Entfaltung in den Mitmenschen auslösen."




Nun, wenn die Erfahrung es beweist, ist dies wohl ebenfalls eine Tatsache, die sich empirisch nicht mehr widerlegen lässt.



Zitat:
"Die professionelle Fernhilfe, welche ich anbiete, funktioniert also entsprechend dieser Naturgesetze:

- Gedanken = Energie
- Gute Gedanken = gute Energie
- Gute Gedanken an Patienten = Gute und gesunde Wirkung im Patienten"




Wahnsinn, was das "Verständnis erprobt" und die "Erfahrung beweist" wird tatsächlich innerhalb weniger Abschnitte zu Naturgesetzen. Wenn dies jedoch Naturgesetze sind, kann ich davon ausgehen, dass sie ebenfalls im Umkehrschluss funktionieren. Also:

- Gedanken = Energie
- Böse Gedanken = böse Energie
- Böse Gedanken an Patienten = Böse und schädliche Wirkung im Patienten

Vielleicht wäre "Fernschädigung" eine neue Geschäftsidee, mit der man auf schnelle und unkomplizierte Art und Weise Geld verdienen könnte. Natürlich auf Kosten des Wohlbefindens und der Gesundheit der "Patienten". Andererseits wäre es wohl kaum verboten, denn welcher Richter würde schon an "Fernschädigung" glauben?

Um sich eine Übersicht zu verschaffen, was mit einer solchen "Fernschädigung" alles möglich wäre, sehen wir uns einfach, auszugsweise, die Liste der möglichen Behandlungsthemen von "Fernheilung" des Herrn Burkhard an. Denn genau das Gegenteil sollte man ja dann durch eine "Fernschädigung" erreichen können.

"Alkoholprobleme, Angstattacken, Arbeitslos, Arthritis, Atemnot, Augenprobleme, Blasenprobleme, Bluthochdruck, Cellulites, chronischer Geldmangel, Depressionen, Drogenabhängigkeit, Eifersucht, Erfolg, Gewichtsprobleme, Glück, Haarausfall, Herzbeschwerden, Kopfschmerzen, Krampfadern, Liebe, Panikattacken, Phobien, Potenzstörungen, Rauchen, Scheidung, Schlafstörungen, Selbstfindung, Selbstmordgedanken, Trennungsschmerz, Verstopfung..."

Also damit hätte man nahezu unbegrenzte Möglichkeiten um mit "Fernschädigung" seinen Opfern, oder auch "Patienten", mehr als nur üble Streiche zu spielen. Zumindest insofern man selbst genug "böse Gedanken" aufbringen kann um diese dann in "böse Energien" umzusetzen und sie, Entfernungen spielen keine Rolle, auf ihre Reise schickt.

Kann ich. Werde ich. Achtet auf die bald eröffnende Internetdomain "fernschaedigung-ekros.de"


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6.11.09 04:29


Gläserrücken II


Auf der Seite Medusaerfolg gibt es eine ebenso einfache wie wunderschön beschriebene Anleitung zum Gläserrücken. So einfach, dass Jeder es glatt zu seinem neuen Hobby machen könnte. Zumindest wenn man kein richtiges Leben hat.

Die folgenden Zitate sind nur Auszüge aus der ausführlichen und amüsanten Beschreibung, die komplette Anleitung kann hier nachgelesen werden.



Zitat:
“Das Gläserrücken ist eine der beliebtesten, aber auchumstrittensten Methoden, um mit Geistern Kontakt aufzunehmen. Der Vorgang ist denkbar einfach. Man benötigt einen Tisch mit möglichst glatter Oberfläche. Auf dem Tisch muss man die Buchstaben des Alphabets, die Zahlen 0-9, die Wörter "Ja" und "Nein" und nach Bedarf ein normales und ein umgedrehtes Kreuz befestigen. Wahlweise die Zeichen auf Papier aufmalen und dann auf dem Tisch befestigen. Die beiden Kreuze dienen der Feststellung, ob es sich um einen guten oder bösen Geist handelt.“




Prima, die Vorbereitungen sind ja schon mal denkbar einfach. Sollte man sich tatsächlich für das Gläserrücken als neues Hobby entscheiden, kann man die Zeichen auch gleich mit einem wasserfesten Stift auf den Tisch malen oder sie mit einem Messer einritzen. Damit kann man dann auch gleich seine (höchstwahrscheinlich ohnehin schon sehr seltenen) Gäste für sein neues Hobby begeistern.

Die Sache mit den beiden Kreuzen ist natürlich immens wichtig, denn wie jedes Kind weiß sind Geister allesamt Christen, die das Petruskreuz nur in seiner erst in der Neuzeit veränderten Interpretation verstehen. Oder natürlich Metaller.



Zitat:
“Der Raum sollte eine freundliche spirituelle Ruhe ausstrahlen, dies wird durch Kerzen und Räucherungen erreicht. Aber bereits die Art der Räucherung beeinflusst die Art des Geistes. Wohlige Düfte ziehen gute Geister an, stinkende Räucherungen ziehen negative Wesen an.“




Also ganz im Allgemeinen sollte jeder Raum zu jeder Zeit eine freundliche, spirituelle Ruhe ausstrahlen, oder? Bleibt die Frage, ob die Geister und ich tatsächlich denselben Geschmack haben, was Räucherungen angeht. Manche mögen Patchouli. Manche hassen es. Oder bin ich vielleicht auch „Böse“, wenn ich zufälligerweise eine ähnliche Vorliebe für Räucherungen habe, wie „böse“ Geister…

Mit der Qualität des Geruchssinns körperloser Wesen sollte man sich wahrscheinlich gar nicht erst zu intensiv beschäftigen.



Zitat:
Es werden nur niedere Geister gerufen. Das ist falsch. Es ist immer abhängig von den Beweggründen der teilnehmenden Personen. Geht es nur um Erfolg, Reichtum, Macht oder dergleichen, werden meist nur niedere Geister kommen. Geht es um Hilfeleistungen, Heilungen anderer Menschen werden wahrscheinlich höhere Geister kommen. “




Nun, das ist jetzt wenigstens mal leicht nachzuvollziehen. Wenn es NUR um Erfolg, Reichtum und Macht geht, kommen nur die kleinen Geister. Nur wenn es um Hilfeleistungen und die Heilung anderer Menschen geht, kommen die großen Geister. Was ist denn aus der willkürlichen und klischeehaften Einteilung der Geister in Gut und Böse geworden?



Zitat:
Gläserrücken ist nur etwas für Satanisten. Nein. Sowohl gute, als auch böse Geister können gerufen werden oder erscheinen. “




Autsch… mache Menschen werden wohl nie verstehen, was das Wort Satanismus tatsächlich bedeutet.



Zitat:
Das Glas darf nicht umgedreht werden, sonst entweicht der Geist Nein. Der Geist befindet sich nicht im Glas. Wenn doch mal etwas schiefgeht, das Glas wird vom Tisch geschleudert, ein Gruppenteilnehmer wird ohnmächtig oder Ähnliches: Sollte die Seance nach Möglichkeit nicht sofort beendet werden. Der Seanceleiter sollte versuchen die Sitzung ordnungsgemäß zu beenden und den Geist in Gottes Namen bitten, niemanden der teilnehmenden Personen heimzusuchen und den Geist dann schließlich in Gottes Namen entlassen. Die Gruppenteilnehmer sollte ein kurzes Gebet sprechen, den Raum lüften und erhellen und sich gemeinsam weltlichen Dingen zuwenden. “




Also, ganz klar: Wenn Gruppenteilnehmer ohnmächtig werden, einfach mit der Sitzung weitermachen, der wird schon wieder aufwachen. Und ganz wichtig: Den Geist in Gottes Namen entlassen und anschließend ein kurzes Gebet sprechen. Die katholische Kirche und Gott sind sicher gleichermaßen begeistert von einer derart „christlichen“ Seance…

Zu Beginn der herrlichen Beschreibung steht natürlich noch die obligatorische Warnung: „Gläserrücken ist kein Spiel es ist gefährlich und kann erste Folgen nach sich ziehen“. Klar, kann es ernste Folgen nach sich ziehen. Folgen wie fortgeschrittene geistige Verwirrung, stetig ansteigende Dummheit oder auch einfach nur grenzenlose Naivität.


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4.11.09 05:35


Die Wahrheit über Gothics


Zitat:


"The greatest threat to today's society is the rise of the gothic subculture. Goth is a sinister and violent subculture obsessed with Satanism, Wicca, Vampirism, BDSM, rape, child abuse, Hitler, bondage, sick sexual perversions, serial killers, death, drugs, self mutilation and other sick practices to vile to mention. Goth's are the Devil's Children. In my opinion, Goths are more dangerous to children than pedophiles"

- Rev. R.G. Green


"GOTH IS A SICK, DEPRAVED AND VIOLENT SUB-CULTURE. IT IS A SUB-CULTURE IMMERSED IN THE OCCULT, VAMPIRISM, WITCHCRAFT, DEATH, HORROR, RAPE, SUICIDE AND PERVERSITY."

"WHILE ALL SUB-CULTURES ARE INHERENTLY BAD, GOTH IS THE WORST OF THESE SUB-CULTURES. BY DEFINITION THEY ARE “SUB” (ie. LOWER OR INFERIOR) TO NORMAL HARD-WORKING CULTURES. AS IN ‘SUB-STANDARD’ CULTURE. THEY DO NOT PROMOTE ANY VALUES THAT BENEFIT SOCIETY. THEY DO NOT PROMOTE ANY VALUES THAT MAKE FOR STABLE FAMILIES. THEY DO NOT PROMOTE VALUES THAT POTENTIAL EMPLOYERS FIND APPEALING. NO FORTUNE 500 COMPANIES WANTS TO EMPLOY SOME DRUGGED-UP LOSER WITH PAINTED NAILS, NOSE-PIERCINGS, TATTOED ARMS OR GREEN HAIR."

"THE GOTHIC LIFESTYLE CAN BE SUMMED UP IN ONE WORD - REBELLION. THE GOTHIC LIFESTYLE IS THE ULTIMATE ACT OF REBELLION. IT IS A LIFESTYLE DESIGNED TO SHOCK AND DISGUST, TO REPULSE AND HORRIFY. IT IS A REBELLION AGAINST SOCIETY, REBELLION AGAINST THE NORM, REBELLION AGAINST PARENTS. IT IS REBELLION AGAINST GOD."



Quelle: www.godhatesgoths.com




Endlich schreibt mal Jemand nieder, was im Grunde Jeder schon immer wusste oder zumindest vermutet hat.

Endlich wurde die Wahrheit offenbart und die Allgemeinheit vor dieser beinahe grenzenlosen Bedrohung gewarnt.


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29.10.09 04:28


Wahrheit


Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat.


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28.10.09 05:38


District 9

Endlich, endlich mal wieder ein wirklich guter Film. Ein Film jenseits der üblichen, immer langweiligeren und abgedroschenen Klischees.

Ein Film der beweist, dass überbezahlte Stars vollkommen unnötig sind und ein Film alleine durch eine gut durchdachte Geschichte und einer perfekten Inszenierung zu einem Meisterwerk werden kann.

Ein Film der nicht nur einmalige Unterhaltung bietet sondern auch zum Denken anregt. Meine absolute Empfehlung, der beste Film den ich seit vielen Jahren gesehen habe.


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21.9.09 04:57


Unbedeutendes Fragment Nr 1. (1. Entwurf)


Mit langsamen, zittrigen Bewegungen nahm er die letzte, leicht verknickte Zigarette aus ihrer Verpackung. Das Feuerzeug, das er scheinbar bereits seit Stunden festhielt, hatte deutliche Abdrücke auf seiner Handfläche hinterlassen und durch die mangelnde Koordination seiner Finger dauerte es schier endlose Sekunden, bis die Flamme emporschoss und mit einem knisternden Geräusch die Spitze der Zigarette entzündete. Fast gierig sog er den aromatischen Rauch in seine Lunge, ließ ihn dort für einen kurzen Moment verweilen und stieß ihn mit einem übertriebenen Ton der Befriedigung wieder hinaus.

Der Rauch glitt über die schattenhaften Umrisse des Tisches und der wachsenden Landschaft von Unrat die sich darauf stapelte. Angestrahlt von dem Licht der spärlichen Kerzen, das jetzt in leichte, flackernde Bewegung geriet, wirkte er wie ein geisterhafter Nebel der sich über die Reste einer zerstörten Zivilisation legte. Der Rauch vermischte sich mit den dünnen Schwaden des Räucherstäbchens, der Miniaturausgabe einer Rauchsäule die in der Schwärze unter der Decke entschwand. Die düsteren Töne, der sich in einer Endlosschleife seit Stunden wiederholenden Musik unterstrichen das bizarre Bild einer wechselhaften Eintönigkeit.

Das im Vergleich zur vorherrschenden Dunkelheit strahlende Licht seines Handydisplay erstrahlte und vertrieb für einen Augenblick die melancholische Schönheit die sein verwirrter Geist wahrzunehmen glaubte und zwang ihn kurz die durch die plötzliche Helligkeit geblendeten Augen zu schließen. Ein zweiter, verschwommener Blick auf das Telefon offenbarte ihm, was er im Grunde bereits hätte wissen müssen. Das gleißende Licht informierte ihn lediglich über die jetzt vollständige Ladung seines Akkus. Kein Anruf. Keine Nachricht. Wie wahrscheinlich bereits seit Tagen, die ihm vorkamen wie Wochen, nicht mehr.

Die Brücken waren niedergebrannt, äußere Einflüsse ausgesperrt und die zunehmend mangelnde Konzentration lag ausschließlich auf ihm selbst und seiner eigenen, kleinen Welt. Wie lange saß er schon hier, wie lange betäubt er seine Gedanken, Sinne und Empfindungen? Doch hatte das tatsächlich eine Bedeutung? Langsam erhob er sich und der schlagartig aufkommende Schwindel ließ ihn taumeln, seine Wahrnehmung verzerrte sich und ließ die zahllosen, sich durch das behutsam flackernde Kerzenlicht bewegenden Schatten für einen kurzen, schrecklichen Moment zu etwas Anderem, etwas Unbeschreiblichem werden.

Er atmete tief durch und versuchte die anhaltende Drehung seines Geistes und seiner Wahrnehmung, die Beide mit allen Mitteln versuchten seinen Körper in ihre Bewegung einzubinden, zu beruhigen. Diesmal dauerte es deutlich länger bis sein Blick sich wieder halbwegs klärte und die lauernden Schemen seiner Einbildung wieder aus den Randgebieten seiner Sicht entschwanden. Die aufputschende Wirkung der Drogen verblasste zunehmend und öffnete dem bereits gegen die Dämme schlagenden Rausch seines übermäßigen Alkoholkonsums Tür und Tor. Eine gnadenlose Müdigkeit erfasste ihn, zerrte an seinen steifen Gliedern und zwang ihn zu einem nicht zu unterdrückenden Gähnen.

Nicht schlafen, Alles nur nicht schlafen. Die beinahe der Schwerkraft strotzenden Türme aus Tassen und Bechern, die sich aus der bizarren Tischlandschaft erhoben, riefen ihm ins Gedächtnis dass die letzten Kaffeevorräte längst verbraucht waren. Langsamen Schrittes wankte er durch die spärlich erhellte Dunkelheit in Richtung des Badezimmers. Er ignorierte den schmerzhaften Stoß gegen den Rand des Tisches, der eine Flut nutzloser Dinge auf den Boden auslöste ebenso wie den Teller der unter seinem rechten Fuß in ein halbes Dutzend großer Keramikscherben zerbrach. Der süßliche, durch Tabakrauch geschwängerte Duft des Räucherstäbchens verfolgte ihn ebenso wie der bei jeder Wiederholung unheimlicher klingenden Musik.

Er zögerte einen Moment, versuchte vergeblich seinen zunehmend schnelleren Herzschlag zu beruhigen und tastete vorsichtig nach dem Lichtschalter. Der Schalter kippte und augenblicklich flutete ihm unbarmherziges, grelles Licht entgegen. In einer mittlerweise nur noch teilweise instinktiven Bewegung wich er zurück, ging in eine gebückte Haltung und hielt sich die Arme schützend vor den Kopf. Beinahe überrascht glitt sein Blick über die karge Einrichtung des beige gestrichenen Badezimmers und die weniger als ein Dutzend Flaschen und Tuben die auf dem schrägen Regal standen. Nichts.

Zögernd trat er ein und warf einen Blick in den staubigen, dringend eine Reinigung benötigenden Spiegel. Wie gewohnt starrte das zunehmend vertraute Bild des Fremden ihn durchdringend, ja beinahe panisch aus seinen weitaufgerissenen, geröteten Augen an.

Der Mann im Spiegel sah jedes Mal schlimmer aus. Seine halblangen, fettigen Haare verfilzten ebenso wie sein ungepflegter Bart, seine Haut wirkte zunehmend bleich und eingefallen und der abwesende, zugleich ängstliche und gleichgültige Blick ließ ihm beinahe das Blut in den Adern gefrieren. Er hatte diesen Mann einmal gekannt, doch es fiel ihm immer schwerer zu sagen, wie lange das mittlerweile her war. In gewisser Hinsicht spürte er Mitleid mit seinem Ebenbild, Mitleid und Verachtung.

Ein leises, sich nur geringfügig von der Musik abhebendes Geräusch aus dem Wohnzimmer ließ beide, ihn und das Spiegelbild, in einer beinahe synchronen Bewegungen zusammenzucken und nackte Angst Einzug in ihre Mimik halten. Er zitterte am ganzen Leib, sein Herz schlug so schmerzhaft und laut, dass er fürchtete kein anderes Geräusch mehr wahrnehmen zu können. Oder auch das es für Niemanden zu überhören wäre. Nach grausamen und endlosen Sekunden, in denen sein rasender Herzschlag und das schier ohrenbetäubende Pumpen seines Blutes das Einzige für ihn Hörbare waren, riss er sich aus seiner Erstarrung und suchte panisch in der bescheidenen Auswahl des Bades nach den weißen Pillen in dem durchsichtigen, orangefarbenen Döschen. Mit zitternden, nur schwer zu kontrollierenden Bewegungen fingerte er ungeduldig an dem, im Grunde kinderleichten Verschluss der Dose herum. Mit einem keuchenden Laut der aus seiner Kehle drang, fielen der Deckel und der größere Teil der noch verbleibenden Pillen zu Boden, sprangen mit einer Vielzahl klackernder Geräusche auf den Fliesen umher und kamen nur langsam zur Ruhe.

Ein stechender Schmerz durchzuckte seine Knie, als er ohne jede Rücksicht dem Sturz seiner Sicherheit versprechenden Wundermittel folgte und mit fahrigen Bewegungen über den kalten, von zahllosen kleinen Pfützen übersäten Boden tastete. Nachdem seine ungeschickten Finger endlich fanden was sie gesucht hatten, verschlang er gierig erst zwei, dann drei der weißen Pillen, lehnte seinen Kopf gegen den Rand der Waschbeckens und wartete sehnsüchtig auf die erhoffte Wirkung. Minutenlang verharrte er beinahe regungslos auf dem belanglosen Kachelmuster des Bodens, bis seinen Körper langsam ein aufkommendes Gefühl vorgespielter Energie durchfloss, die Ermattung und Müdigkeit, die in den letzten Tagen sein ständiger Begleiter geworden war, zurückwich und die seltsamen Farbverzerrungen, die seine brennenden Augen ihm zunehmend vorgegaukelt hatten, langsam wieder zu klaren Formen wurden.

Mit wackligen Beinen und nicht ohne sich mit beiden Händen am Waschbecken festzuklammern erhob er sich und blickte ein weiteres Mal in den Spiegel. Er schenkte seinem Ebenbild ein kurzes, aufmunterndes Lächeln. Wieder etwas Zeit erkauft. Wir werden es schaffen. Die zurückkehrende Resignation kam gleichzeitig mit dem zweifelnden, traurigen Blick seines Gegenübers. Als ob er an ihm zweifeln würde. Als wollte er ihm sagen, dass er es besser wissen sollte. Und natürlich hatte er Recht. Er hatte immer Recht.

Ärgerlich, dem Blickduell nicht mehr länger standhalten zu können, kehrte er in das angenehme Zwielicht der Kerzen und Schatten zurück. Andere an seiner Stelle würden das Licht vielleicht vorziehen, in seiner gleißenden Helligkeit baden und sich der strahlenden Illusion seiner Sicherheit ergeben. Doch er wusste, dass Zweifel und Schatten, in denen sich schlichtweg Alles verbergen konnte Besser waren. Besser als Gewissheit zu haben. Besser als tatsächlich zu sehen. Langsam schritt er zu den schweren, speckigen Vorhängen, die Tag und Nacht für ihn bedeutungslos hatten werden lassen und öffnete zögerlich einen schmalen Spalt.

Sein Fenster zur Welt, zu der von den Menschen gestalteten Illusion einer Realität. Sein Blick glitt über die nächtliche Strasse unter ihm, die von zahllosen Straßenlaternen und den farbigen Werbeaufschriften der geschlossenen Geschäfte in kaltes, gleichgültiges Licht getaucht wurde. Er betrachtete die Menschen die scheinbar ziellos in sämtliche erdenkliche Richtungen liefen, verschieden in Kleidung, Auftreten, Verhalten und ihrer Wirkung auf Andere. Und doch im Grunde ihres Seins alle vollkommen gleich. Sie suchten ihr Glück oder genossen das bereits Gefundene. Lebten in ihren Lügen, lebten mit Ihnen und nicht zuletzt von Ihnen. Menschen lügen und meistens belügen sie sich selbst.

Er seufzte und beneidete die ruhelose Flut der Menschen, beneidete sie um ihren Schein, ihre Naivität und ihre Fähigkeit zur Selbsttäuschung. Wüssten sie was er wusste. Hätten sie gesehen, was er erblickt hatte. Hätten sie hinter die gnädigen Schleier ihrer Wirklichkeit geblickt, die schützenden Barrieren ihrer Realität durchbrochen. Mit Tränen in den Augen wandte er sich von dem schmerzhaften Anblick der nächtlichen Strasse ab und ließ sich erneut in seinen Sessel fallen.

Er landete auf etwas hartem, kalten und zog es zögerlich unter seinem Oberschenkel hervor. Langsam strich seine Hand über die regelmäßigen, glatten Kanten der Schusswaffe. Selbst in dem spärlichen Licht der Kerzen glänzte seine silberne Oberfläche und reflektierte den ruhelos flackernden Schein. Es lag etwas ungemein Ästhetisches, Reines und Ehrliches im Anblick der Waffe. Etwas in seiner Einfachheit Vollkommendes. Das Gewicht in seinen Händen war beruhigend und gab ihm ein in Vergessenheit geratenes Gefühl der Sicherheit.

Eine plötzliche Kälte schlug frontal gegen ihn, glitt seitlich um ihn herum und zog sich langsam aber unaufhaltsam seinen Rücken und seine Beine hinab. Keine Geräusche, außer den zunehmend entfernt klingenden Töne der Musik waren zu vernehmen, keine wahrnehmbare Bewegung im flackernden Spiel der Kerzen und schleichenden Schatten war zu erkennen, doch hatte er keinerlei Zweifel an der Anwesenheit. Er gratulierte sich innerlich selbst zu der Entscheidung der Dunkelheit den Vorzug gegeben zu haben.

Die Kälte drang in ihn ein, schien die Adern seines ganzen Körper zu durchfließen, und sich wie ein Schraubstock fester und fester um sein Herz zu legen. Ein nicht endender Schauer erfüllte ihn, ließ ihn erbeben und eiskalte Luft drang durch seinen tiefen Atemzug in seine Lunge. Er spürte wie sich die Präsenz näherte, geräuschlos und lauernd. Es war hier. Es hatte ihn gefunden, woran im Grunde niemals wirklich ein Zweifel bestanden hatte. Dennoch war er ruhig, ruhiger als er es in der grausamen Ewigkeit der letzten Tage jemals gewesen war. Ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht.

Es war zu spät gekommen. Es hatte ihm zuviel Zeit gelassen. Zeit zum Nachdenken, Zeit den offensichtlichen Ausweg zu erkennen und zu akzeptieren. Es war gescheitert und hatte den Kampf verloren. Er spürte wie es sich weiter näherte, die Schatten und die Dunkelheit beherrschte, vereinnahmte und sich wie ein Netz aus Kälte und Schwärze um ihn zu legen drohte. Doch es würde ihn nicht bekommen. Seine Hand schloss sich fest um den Abzug der Waffe und sein überlegenes Lachen durchdrang den Raum.


current mood

16.6.08 04:25


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